Kuratorinnen

Kuratorinnen small

v.l.n.r. Julia Draganoviç, Valerie Schwindt-Kleveman und Elisabeth Lumme


Julia Draganovic

Die international arbeitende Kuratorin Julia Draganovic leitet seit Herbst 2013 die Kunsthalle Osnabrück. Von 2005-2006 war sie als künstlerische Leiterin des Chelsea Art Museum in New York, danach als Leiterin des PAN Palazzo delle Arti Napoli (2007-2009) in Neapel tätig. Ihr kuratorisches Interesse gilt neuen künstlerischen Strategien, Praktiken und Technologien sowie der Kunst im öffentlichen Raum.
Julia Draganovic hat Ausstellungen in Deutschland, Italien, Spanien, den USA und Taiwan kuratiert, darunter die beiden Videoausstellungen Mapping the Blank Spot (2009) und In What We Trust (2010) im Rahmen der Art Miami, sowie die Ausstellungen Here and Now (2010) und If on a Winter’s Day a Traveler (2011), jeweils während der Bologna Art First und im öffentlichen Raum.
Julia Draganovic ist Mitglied des Komitees der Outdoor Gallery in Danzig, Board Member von No Longer Empty in New York sowie Mitglied der Ankaufskommission des Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean in Luxemburg. Gemeinsam mit Claudia Löffelholz gehört sie zu den Gründungsmitgliedern des kuratorischen Kollektivs LaRete Art Projects. Für die Gesetzgebende Versammlung der Region Emilia-Romagna in Italien hat Julia Draganovic den Internationalen Preis für Partizipatorische Kunst entwickelt.

Elisabeth Lumme

Die Kunst- und Medienpädagogin und freischaffende Künstlerin Elisabeth Lumme hat den Seitenwechsel vom Kunstschaffen zur Kunstvermittlung u.a. durch die Zusammenarbeit mit Jan Hoet und Manfred Schneckenburger vollzogen. Ihr kuratorisches Interesse ist durch eigene Erfahrung und praktische Kenntnisse künstlerischer Prozesse geprägt. 2008 arbeitete sie als kuratorische Assistentin von Jan Hoet und übernahm die Projektkoordinatorin für COLOSSAL-Kunst-Fakt-Fiktion (2009-2011). Mit Manfred Schneckenburger arbeitete sie im Rahmen der Projektionsbiennale lichtsicht 3 in Rothenfelde (2011) zusammen.
2012 entwickelte sie zusammen mit Dirk Manzke das Projekt TANGENCY – Stadtberührungen, ein Kunstprojekt für den öffentlichen Stadtraum zum Thema „Urbane Haptik“. Im August 2015 geht das Projekt, an dem die Berliner Künstlerin Kati Gausmann, Cheryl Pope aus New York und Yukihiro Taguchi/Japan/ Berlin beteiligt sind, in die zweite Runde.
Neben dem Ausstellungsprojekt konkret mehr Raum kuratiert Elisabeth Lumme den Projektraum- Kunst im Ruller Haus bei Osnabrück. Dort rief sie 2013 mit dem dreitägigen LOOP-POOLFestival ein temporäres Zentrum für zeitgenössische Performance-Kunst ins Leben.
Als Kuratorin interessiert sich Elisabeth Lumme für prozessorientierte Kunst, die Kommunikation zeitgenössischer künstlerischer Strategien und die Entwicklung soziokultureller Strategien durch kulturelle Beteiligungsprozesse.

Valérie Schwindt-Kleveman

Valérie Schwindt-Kleveman wechselte nach ihrem Studium an der Akademie des Beaux-Arts in Quimper/ Frankreich 1989 nach Kiel und arbeitete dort als freie Künstlerin. 1999 vollzog sie mit der Eröffnung der Galerie écart in Osnabrück den Schritt in die internationale Kunstvermittlung. In ihrer Galerietätigkeit legte sie u.a. durch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus Frankreich und Belgien wie der Galerie Hoet und Bekaert den Schwerpunkt auf junge internationale Kunst. Mit ihrem mutigen und herausfordernden Programm prägt sie seither die Kulturszene in Osnabrück und weit darüber hinaus.

Die Künstlerin Valérie Schwindt-Kleveman arbeitet als freie Kuratorin. U.a. in Zusammenarbeit mit dem EMAF (European Media Art Festival) in Osnabrück kuratiert sie das Video-Projekt Lichte Momente, das alljährlich im Winter den öffentlichen Raum verzaubert.